Tage wie diese

Es gibt Tage, an denen einfach gar nichts geht. So ein Tag war gestern.

Obwohl an diesen Tagen scheinbar nichts in meinem Leben passiert. Geschieht doch sehr viel und ich entwickel mich weiter. Trotzdem tue ich mich schwer damit diese Tage einfach so verstreichen zu lassen, weil ich der Meinung bin, dass jeder Moment kostbar ist. Gestern zum Beispiel wollte ich wieder schreiben und so eine Jadda-Erfahrung haben. Aber vielleicht geht das nicht immer. Letzten Endes habe ich für mich entdeckt, was für mich hinter der Jadda-Geschichte steckt.

Aber was mache ich damit?

Was machenIch stelle diese Frage wieder und wieder und ich erhalte stets neue Antworten. Erkenntnisse, die mich immer zu neuen Ebenen führen. Mir tut es gut Fragen zu stellen und mir gefallen die Antworten. Wenn mir auf diese Fragen eine Stimme antwortet, denke ich manchmal, dass ich verrückt bin oder wahnsinnig werde. Gleichzeitig tue ich mich auch unendlich schwer Nonsense zu schreiben. Ich habe entdeckt, dass mein Leben massiv von Dingen beeinflusst wird, die ich (noch) nicht verstehe. Ich habe den Wunsch meine Kreativität neutral zu (er-)leben.

Denn sehr oft urteile ich über das, was geschieht. Youtube hat mich da ziemlich versaut. Andere Menschen machen es anders, das Andere ist toll, das Eigene gefällt mir nicht – Ich kann nicht so sein wie sie. Genau das ist aber physikalisch unmöglich. Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch, dass sie nicht sein können wie ich.Wollen sie  vielleicht auch gar nicht. Jetzt finde ich es spannend, was in mir ist.

Im nächsten Moment ist es schon wieder weg

Trotzdem bleibe ich dabei. Ich sehe es einfach als Experiment an. Ich, der Forscher mit dem Collegeblock. Dieses Bündel Papier ist mein Labor. Ich habe eine große Faszination für meine eigenen Worte. Andere Dinge lese ich nur noch selten. Ich habe früher mehr gelesen. Mein Schreiben ist für mich eine neue Art von Lesen geworden. Dann sind da immer noch die Bilder. Bilder von Gesichtern, Steinen, Pflanzen oder einfach abstrakte Formen.

MachenIch habe ein unerklärliches Interesse daran all das festzuhalten und mit anderen zu teilen. Hier und da wird das von der Angst gesehen zu werden gehemmt. Manchmal ist da der Gedanke, andere Menschen halten mich für bekloppt. So wie ich andere für verrückt hielt, weil sie in den Wald gingen und dort Bäume umarmten. Heute bin ich selbst begeistert von Bäumen und anderen Pflanzen. Ich habe das Gefühl, dass das Wesen sind, die wir Menschen (zumindest die Meisten), nicht einmal im Ansatz verstehen. Wie so vieles andere auch. Ich möchte es begreifen.

Am liebsten sofort

Dass das wahrscheinlich nicht funktioniert, ist mir klar. Oder vielleicht doch? Eher nicht. Rom wurde angeblich auch nicht an einem Tag erbaut. Ich vermute, dass es besser ist, sich mit Dingen Zeit zulassen. In der Ruhe liegt die Kraft und gut Ding will Weile haben. Noch so zwei Sprichwörter. In diesen Sprichwörtern liegt soviel Weisheit und sie sind wahr. Schade, dass ich gar nicht soviele von ihnen kenne. Das habe ich in der Schule nicht gelernt. Rückblickend habe ich dort unfassbar wenig gelernt. Das kann natürlich an den Lehrern oder diesen ominösen Lehrplänen gelegen haben. Vielleicht hätte ich aber auch einfach besser aufpassen sollen.

So genau kann das heute wahrscheinlich keiner mehr beurteilen. Das Ganze ist ja nun auch schon wieder ein Weilchen her. Es kann natürlich einfach nur eine ungünstige Mischung gewesen sein – die Lehrer, die Pläne und mein Desinteresse. Ein Projekt, das von vorne herein zum scheitern verurteilt war.

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