Meine Philosophie

Das Leben stellte mir Herausforderungen. Auf der gesundheitlichen Seite waren das: Depressive und manische Phasen, zittrige Hände, Angst, Brustschmerzen, Atemnot, Panik-Attacken, Alkohol-und Nikotinabhängigkeit – das sind meine prominentesten Probleme. Seit einem Jahr bin ich nun arbeitsunfähig und seit ungefähr 2 Jahren habe ich mich Stückfür Stück aus dem Leben zurückgezogen.

Depressive PhaseAm Anfang bin ich noch ganz gut aus den depressiven Phasen herausgekommen und konnte wieder am Leben teilnehmen. Ich stand immer wieder auf, kämpfte mich zurück und hielt eine Weile durch. Meine längste Durchhaltephase dauerte von April 2015 bis Januar 2016. In dieser Zeit schloss ich mein Studium ab, zog von Baden-Württemberg nach Nord Deutschland und trat eine Arbeitsstelle an, welche ich später aufgrund meines Gesundheitszustandes verlor.

Manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicher als am Leben teilzunehmen – Job, Geld, Freunde. Eben das Standard Programm. In anderen Momenten wünsche ich mir weitaus mehr und gebe mich mit nichts zufrieden, was ich bereits habe. Da müssen es Millionen auf der Bank sein, Sportwagen, die Villa am See und natürlich ein Privatjet. In den ganz schlimmen Momenten ist mir dann alles egal und ich möchte einfach nur nicht mehr sein.

In meinem Leben gibt es keine Konstanz. Ich habe viele Dinge angefangen und bis zu dem Punkt gebracht, dass ich sie ganz gut beherrsche. Ich stagniere dann für eine Weile und verliere das Interesse. Zu manchen Dingen kehre ich jedoch immer wieder zurück. Eine Sache oder ein Themengebiet zu dem ich immer wieder zurückkehre, ist die geistige Ebene. Mittlerweile gibt es viele Worte dafür Esoterik, Mystik, Spiritualität etc. Für mich sind jedoch einfach nur die Engel, Gott, die geistige Welt, Meditation und das Universum.

Wenn man sich soweit vom Leben entfernt hat, wie ich das tat, braucht man etwas, an dem man sich festhalten kann. Bei mir ist das Gott und die Vorstellung, das wir Menschen auch geistige Wesen sind. Wie im Film Avatar – wir inkanieren in eine fleischliche Hülle, in diesem Moment vergessen wir jedoch unseren Ursprung. In unserem Leben sind wir dann beides.Zum einen die unsterbliche Seele, ein energievolles, bedingungsloses Energiewesen voller Liebe. Zum anderen ein menschlicher Fleischklopps, der einfach nur überleben will. Die Seele hingegen möchte Erfahrungen sammeln und daraus Weisheit für ihre Entwicklung sammeln. Da prallen dann manchmal zwei Welten aufeinander und für den plumpen Fleischklopps ist das ganz schön schwierig auszuhalten.

 

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